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Inhaltsverzeichnis

  - Einleitung
  - Vor Baubeginn
     • Vorgeschichte
     • Idee der Stadtrandsiedlungen
     • Die Siedler
     • Formalitäten
  - Bauphase
  - Entwicklung der Siedlung
  - Gesellschaftl. Aktivitäten
  - Kuriositäten
  - Quellenverzeichnis
  - Bilder

 

 
Siedlungs-Chronik
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Chronik  >  Vor Baubeginn     

   

in Bearbeitung (Stand Juni 2017)

Vorgeschichte

Erste Dokumente, die auf die Siedlung Blankenfelde verweisen, stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

Im Jahre 1284 wird urkundlich ein Berliner "Ratmann de Blankenfelde" erwähnt. 1344 wird ein Dorf namens Blankenfelde genannt.

Im Landbuch Kaiser Karls IV. im Jahre 1375 erscheint der Ort als „Blankenvelde“, „Blankenfelde“ bzw. „Blankenfelt“.

Im Jahre 1772 hatte Blankenfelde 188 Einwohner, 30 Jahre später waren es 243.

Im Jahre 1840 hatte das Dorf insgesamt 35 Wohnhäuser. Unterlagen des Jahres 1860 beschreiben die Existenz von drei öffentlichen, 33 Wohn- und 46 Wirtschaftsgebäuden, darunter eine Getreidemühle.

Im Jahre 1882 wird der Gutsbezirk Rieselgut der Stadt Berlin. 1895 zählt die Siedlung 466 Einwohner, zuzüglich der 295 auf dem Gut. Erst im Jahre 1920 werden Landgemeinde und Gutsbezirk in Berlin eingemeindet.

Das Gelände der heutigen Stadtrandsiedlung war anfangs Ackerland und später Brachland der Stadt Berlin. Ebenso wie viele der angrenzenden Flächen wurde auch diese Fläche für eine Berieselung vorbereitet. Aus dieser Zeit stammen die zahlreichen Gräben und Drainagen.

Die Rieselflächen am Stadtrand Berlins waren Eigentum der Stadt. Nach deren Erwerb am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Stadt Berlin wurden sie für die Verrieselung und den Anbau von Obst, Gemüse und vor allem Futter genutzt.

Im Zuge der notwendigen Bereitstellung von Flächen für die Errichtung von Heimstätten lag es nahe, auf eigenes Vermögen der Stadt zurückzugreifen.

 

Karte von 1927

 

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